Auf geht´s nach England!

Vom 11. bis 16.Februar 2019 waren wir Schüler der Klassen 8-13 der Freien Gesamtschule Finow auf einer programmreichen Klassenfahrt nach England mit unseren Klassenlehrern unterwegs.

Am Montag gegen 15:00 Uhr fuhren wir mit unserem Bus aus Eberswalde ab in Richtung Hafen von Dünkichen. Ab da brachte die Fähre uns nach Dover, wo wir am Tag darauf am Dienstag in aller Frühe gegen 8:00 Uhr ankamen. Mittags erreichten wir unseren ersten Halt in Greenwich, bekannt für das königliche Observatorium und den Nullmeridian

Bis 18:00 Uhr konnten wir frei die Sehenswürdigkeiten eigenständig bewundern und erkunden wie zum Beispiel : „The National Maritime Museum“ , „The Queens House“ , den alten Teeklipper „Cutty Sark“ und selbstverständlich die mit britischen Charme gesegneten Geschäfte der Stadt. Zum Schluss trafen wir Reisenden am Abend auf unseren Gastfamilien ein, bei denen wir die Woche über uns einquartierten.

Der Mittwoch war verplant zur Erkundung des Herzens von London. Während die jüngeren Schüler der SEK1 eine Stadtrundfahrt machten, erkundeten die älteren Schüler der SEK2 die Stadt auf eigene Faust mit Stadtplan und Erfahrungen aus erster Hand. Um 14:00 besuchten alle zusammen den Tower of London, bestaunten das historische Gelände,die Kronjuwelen, die Wachen und die Yeoman. Danach liefen wir zum Riesenrad, dem London Eye, gegen 18:00 Uhr.

Und während Einige die fabelhafte Aussicht von London bei Nacht hoch oben genossen, wurden die Wartenden unten mit dem Ambiente des Queens Walk mit musikalischer Untermalung von Steve Forshaw ( einem Gitarre spielenden und singenden Straßenmusikanten) belohnt, bevor der Tag beendet wurde.

Donnerstag wurde das „Globe Theatre“ bestaunt und wir Schüler lernten bei unserer Führung Shakespears Theaterzeit und ein Teil Londoner Stadtgeschichte näher kennen. Zuvor konnten wir uns frei im Tart Museum für moderne Kunst bewegen.

Nach der Theaterführung war der nächste Halt Windsor Castle. Das Schloss beeindruckte in seiner Gesamtheit und Fülle an historischen und beliebten Highlights der königlichen Familie und der Schlossgeschichte selbst. Beim Verlassen des Schlosses war sogar der Flaggenwechsel von der Union Jack zur Windsorflagge zu sehen, dies kündigte die Ankunft Ihrer Majestät persönlich an und der Tag endete mit der Abfahrt von Windsor.

Am Freitag hieß es dann Abschied zu nehmen von den Gastfamilien,London und England. Doch bevor wir direkt nach Dover fuhren, um nach Calais zu gelangen, machten wir einen letzten Zwischenstop in Canterbury. Früh um 6:00 Uhr kamen wir in Eberswalde am Samstag wieder zu Hause an und die große Reise war damit zu Ende.

 

Bericht von Amina Soschinski

Am Freitag den 15.3.2019 fanden weltweit Demonstration unter dem von Greta Thunberg ins Leben gerufenen Motto “Fridays for Future” statt. Nach ihrem Vorbild verlassen jeden Freitag Schüler und Schülerinnen den Unterricht, um für eine bessere Klima- und Umweltschutzpolitik zu demonstrieren. Die 16-Jährige Schwedin geht mit viel Motivation voran: sie schwänzt seit Monaten jeden Freitag die Schule um für das Klima zu kämpfen. Weltweit regt sie damit Diskussionen und Umdenken an, sie sprach sogar schon bei der Klimakonferenz in Katowice im vergangenen Jahr.
In Eberswalde ist das bereits die 2. Demonstration von Schülern, Studenten und vielen mehr. Bei der ersten Demonstration waren etwa 150 Leute erschienen, am vergangenen Freitag waren es fast 600.
In der Öffentlichkeit gab und gibt es hitzige Debatten um das Thema, schließlich verpassen Schüler dadurch Unterricht. 17 Schüler und Schülerinnen der Freien Gesamtschule Finow und einige Lehrkräfte unterstützen das Vorhaben jedoch tatkräftig: Wir Schüler malten fleißig Plakate mit Sprüchen wie “Es ist UNSERE ZUKUNFT!” oder “There is no Planet B!”. Das Vorhaben wurde von Schulleitung und Lehrkräften toleriert, ein paar Lehrer waren sogar bei der Demonstration zugegen und lobten das Engagement der jungen Leute.
Um 13:30 startete die Veranstaltung am Bahnhof in Eberswalde. Erst waren nur etwa 150 Menschen anwesend, doch innerhalb kurzer Zeit füllte sich der große Vorplatz. Nach einigen einleitenden Worten und etwas Musik wurden verschiedene Redebeiträge vorgetragen, die bis heute in den Köpfen der Zuhörer verbleiben. Es sprachen unter anderem Alexander Engel, Boy Ilbisch und Hannes Reutter und viele weitere. Die jungen Redner fanden dabei klare Worte und gingen auf Aussagen von PolitikerInnen ein, doch es war auch Kritik zu vernehmen: “Bundeskanzlerin Merkel sprach sich sehr positiv aus. Sie sagte: „Ich unterstütze sehr, dass Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen. Die Klimaschutzziele seien nur erreichbar, wenn es Rückhalt in der Gesellschaft gebe.“ Bildungsministerin Karliczek (CDU) dagegen vertritt einen gänzlich anderen Standpunkt und formulierte es so: „Es sei ja zu begrüßen, dass Schüler sich gesellschaftlich engagierten, davon lebe die Demokratie. Trotzdem gelte die Schulpflicht“. Offenbar hat oder wollte Ministerin Karliczek ganz und gar nicht verstehen, dass es genau darum geht. Denn gerade in dem bewussten Brechen von Regeln bringen wir zum
Ausdruck, wie wichtig es uns mit unseren Forderungen, unserem Protest ist. Denn es geht eben nicht nur darum, dass ein paar nette Kinder sich gesellschaftlich engagieren, sondern um das Versagen der internationalen Klimaschutzpolitik. Darüber hinaus ist festzustellen, dass viele Schüler nicht einmal wirklich die Schule schwänzen, sondern sich für ihren Protest rechtsgültig haben freistellen lassen.” (Redebeitrag: geschrieben von Boy Ibisch und vorgetragen durch ihn selbst und Hannes Reutter)
An diesem Ausschnitt merkt man, wie wichtig uns Schülern das Thema Umwelt und Umweltschutz ist - denn es geht nun mal um unsere Zukunft. Schüler der Freien Gesamtschule Finow erhielten ebenfalls Freistellungen vom Unterricht oder nahmen im Rahmen des Unterrichts an der Demonstration teil.
Nach den Redebeiträgen setzte sich der Zug aus beinahe 600 Menschen in Bewegung, durch die Innenstadt zum Marktplatz. Auf dem Weg wurden Plakate gezeigt, Sprechchöre schallten durch die Straßen und der Verkehr kam im Stadtzentrum beinahe zum Stillstand. “Unglaublich, wie viele Menschen hier sind, um gemeinsam mit uns Schülern für das Klima zu demonstrieren - einfach unglaublich, meinte Clemens Büttner, Jahrgang 11. Ein Schüler aus Klasse 12 meinte: “Man sieht uns die Konzentration an, denn es ist uns wirklich ernst mit dem Thema. In der Umweltpolitik muss sich ändern - sehr bald und sehr viel.”
Auf dem Marktplatz angekommen stellten sich alle Teilnehmer in Form drei großer “F`s” auf, um ein gemeinsames Foto zu machen. Danach gab es einige weitere Redebeiträge von Schülern aber auch von Greenpeace und Co.. Zu Wort kam auch eine Frau von Scientist for future, die über die gemeinsame Stellungnahme 23000 deutscher, österreichischer und Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Protesten für mehr Klimaschutz sprach und ihre Unterstützung der Proteste sprach. (Quelle: Redebeitrag, https://www.scientists4future.org)
Artikel von Clemens Büttner und Marie-Theres Carl, JG. 11 Fotos von Marie-Theres Carl Danke an alle Organisatoren und Mitwirkenden für die tolle Veranstaltung und die Bereitstellung von Materialien und Redebeiträgen. Weiterhin vielen Dank an Polizei und Ordner für die Gewährleistung der Sicherheit aller Teilnehmer.

Impressionen:

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Vom 29.01.2018 bis 02.02.2018 fand die Projektwoche "Gesundheit" an unserer Schule statt. Die folgenden Projektgruppen haben sich beteiligt:

- Kräuteröle

- Sport / Woche der Turniere

- Essbare Kunst / Der gläserne Mensch

- Brettspiele

- Musiktherapie

- Vegane und Vegetarische Ernährung

- Schach

Am 14.10.2015 fuhr die ganze Schule einen Ausflug zum Admiralspalast nach Berlin, um das Stück „Klasse Tour“ des Theaters Strahl zu sehen.

Die Masken wirkten genau wie auf dem Plakat und der Beatboxer verstand sein Handwerk.

Die Figur des René in seiner schwarzen Kleidung, mit seinem langsamen Gang und seinem Hang zur Teufelsverehrung stand im puren Gegensatz zur Figur der Tanja. Ihre Zickigkeit kam total gut rüber. Sie ist schönheitsbewusst und sieht sich über anderen stehend. Jede der anderen Figuren hatte ihren persönlichen Charakter. Dass im Stück nicht gesprochen wurde, hat im Lauf der Geschichte nicht gefehlt.

Nach dem Besuch im Theater hat jede Klasse noch etwas in Berlin unternommen. Die 8. und 11. Klasse waren z.B. im Naturkundemuseum und die 7. Klasse bei Madame Tussaud’s.

Schule im Theater war eine gelungene Sache.

by Celina und Max

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